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Berliner Hip Hop

Hip Hop etablierte sich Ende der 90er in Berlin. Während man damals bei Freestyle-Battles gegeneinander antrat, entwickelte sich in Berlin die auf Platte gepresste Form: der Battle Rap. Die Hip Hop Künstler versuchten dabei einen „Gegner" nicht mehr nur zu übertrumpfen, sondern durch Worte zu verletzen. Sie benutzten Metaphern und warfen mit Schimpfwörtern um sich. In Berlin war diese Art von Hip Hop mit Gruppen wie Westberlin Maskulin (Kool Savas und Taktloss), M.O.R. und ähnlichen sehr populär.

 

Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde Battle-Rap immer erfolgreicher. Vor allem Rapper wie Kool Savas repräsentierten die Szene. Seit 2001 machten die Künstler des Berliner Labels Aggro Berlin (Sido u.a.) auf sich aufmerksam. Daraufhin erreichten vermehrt in Deutschland lebende Immigranten Einfluss auf den deutschen Hip-Hop. Themen wie Arbeitslosigkeit, Straßen- und Drogenkriminalität erhielten Einzug in die Szene. Die teilweise sexistischen, homophoben oder gewaltverharmlosenden Texte entzündeten im Jahr 2007 eine öffentliche Diskussion. Aus Sparten des Battle-Raps entwickelte sich in Berlin auch eine sehr künstlerische Form des Hip Hops.

 

Hip Hop Künstler wie Prinz Pi oder Demskut setzten auf Innovationen, Vielfältigkeit und Themen im Sprechgesang, sodass Deutscher Hip Hop in Form von aussagekräftigen Konzeptalben wie "Der Herr der Dinge" oder "Die Geschichte von Dr. J-Kill und Mr. Tight" entstehen konnte.

 

"Verliebt in Berlin" aus dem Album "Die Geschichte von Dr. J-Kill und Mr. Tight"

 

 

Webseite des Künstlers:

www.demskut.de

 

 

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