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Handtaschen

Handtaschen und ihre Geschichte

Seit den 1970er Jahren haben italienische Modeschöpfer wie Prada, Gianni Versace, aber auch englische Designer neben ihren Prêt-à-porter-Kollektionen auch Handtaschen entworfen und vermarktet. Auch das bekannte italienische Modelabel Dolce & Gabbana, boten neben ihren Modekollektionen auch immer wieder Handtaschenkollektionen an. Sehr beliebt waren schon immer Krokodil und Schlangenledertaschen.

 

Seit dem Washingtoner Artenschutz - Abkommen von 1976 dürfen Handtaschen aus Reptilienhaut nur noch mit einem Legalitätsnachweis hergestellt werden. Diese Ein- schränkung führte seitens der Lederwarenhersteller zur Entwicklung von Prägemethoden, die die Oberfläche von Rindsleder wie eine Krokodil oder Schlangenhaut aussehen lassen. Eine andere Variante um auf das „Reptilienverbot" zu reagieren, waren die geräumigen, aus Stroh und Bambus bestehenden Korbtaschen aus dem sonnigen Italien, die auch in den USA sehr berühmt wurden.

 

Seit den 20 ger Jahren wurden mehr und mehr synthetische Materialien zur Herstellung von Handtaschen verwendet. Leder wurde nach dem 1 ten Weltkrieg zunehmend teurer. Heutzutage werden Taschen oft aus Spezialstoffen wie zum Beispiel Zelt oder LKW Planen hergestellt. Im Vergleich zu den englischen Herstellern setzten die Italiener bei der Taschenproduktion eher auf gedeckte Farben wie weiss, rot, schwarz, braun sowie grau. Ein gutes Beispiel hierfür ist der italienische Hersteller Gabarra Milano, ihre Handtaschen sind sehr beliebt.

 

Italienische Handtaschen von Gabarra Milano

 

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